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	 xmlns:n="http://typo3.org/ns/GeorgRinger/News/ViewHelpers"><channel><title>Nachrichten</title><link></link><description></description><language>de-DE</language><copyright>Diözese Bistum Würzburg</copyright><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 16:27:20 +0100</pubDate><lastBuildDate>Fri, 06 Mar 2026 16:27:20 +0100</lastBuildDate><atom:link href="https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-70951</guid><pubDate>Tue, 03 Mar 2026 15:35:57 +0100</pubDate><title>Aktueller Newsletter von zwischen:zeit</title><link>https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/ansicht/aktueller-newsletter-von-zwischenzeit/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><em>autorenexemplar</em></p><p><em>jeder mensch<br />ein kostbarer sonderdruck</em></p><p><em>limitiert und<br />handsigniert</em></p><p><em>vom schöpfer höchst<br />persönlich gewidmet</em></p><p><em>für dich<br />gratis</em></p><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Andreas Knapp</p><p>Liebe Interessierte an den Angeboten der zwischen:zeit,</p><p>ich mag Bücher, in denen eine persönliche Widmung steht. Ein paar handgeschriebene Worte, ein Name, ein Datum, ein besonderer Anlass. Uns schon ist das Buch mehr als bedrucktes Papier. &nbsp;Es wird unverwechselbar. Und es entsteht eine Verbindung.</p><p>Andreas Knapp, Priester und Lyriker, der als Mitglied der Gemeinschaft der Kleinen Brüder vom Evangelium in Leipzig lebt, verdichtet diesen Gedanken auf wenige Zeilen. Und er lädt ein, sich selbst so zu verstehen: nicht als Serienprodukt, nicht als Kopie, sondern als kostbaren Sonderdruck – limitiert und handsigniert. Als ein Leben, das nicht zufällig im Umlauf ist, sondern persönlich gewidmet.</p><p>Wenn ich beginne, mich so zu sehen, vergleiche ich weniger und muss mich nicht ständig legitimieren. Ich entdecke mich als einmaliges Exemplar auf dieser Welt mit eigener Geschichte, eigener Handschrift, eigener Stimme. Und zugleich verstehe ich mich als „Du“: als ein Gegenüber für die Menschen in meiner Umgebung, nicht austauschbar, nicht ersetzbar, &nbsp;als ein „Du“, das antwortet und angesprochen wird. Vielleicht sogar als ein „Du“ im Dialog mit dem Geheimnis des Lebens, das wir Gott nennen.&nbsp;<br />„vom schöpfer höchst persönlich gewidmet“. Diese Zeile spricht von der Würde, die nicht verdient werden muss, von einem Zuspruch, der dem eigenen Tun vorausgeht, von einem Leben, das Geschenk ist - gratis. Ohne Vorleistung, ohne Gegenrechnung, ohne Erwartung einer Rendite. In einer Welt, die vieles in Kosten und Nutzen misst, wirkt dieses Wort beinahe befremdlich. Und doch liegt gerade darin seine befreiende Kraft: Mein Dasein steht nicht unter Vorbehalt. Es ist nicht erst dann berechtigt, wenn es sich rechnet. Es ist zugesagt – einfach so.</p><p>Ich wünsche Dir in diesen Wochen Momente, in denen Du Dich als einmaliges Gegenüber erlebst und darin das Vertrauen wächst, dass Dein Dasein getragen ist.</p><p>Herzlich lade ich Dich zu den kommenden Angeboten der zwischen:zeit ein, ganz besonders zu einem meditativen Abend vor einem Original im Museum am Dom oder zum Meditationstag mit dem Jesuiten Bertram Dickerhof (Infos unten).</p><p>Mit sonnigen Grüßen</p><p>Michael Ottl<br />KHG-Referent für zwischen:zeit<br />___________________________________</p><p><strong>Aktuelle Veranstaltungen der zwischen:zeit:</strong></p><p><strong>AbendStille</strong><br /><em>Mit Körper und Geist zur Ruhe kommen</em><br />Am Ende der Arbeitswoche einen Moment bewusst innehalten und mit einfachen Achtsamkeitsübungen und Meditation ganz bei sich selbst ankommen. In ruhiger Atmosphäre kann Körper und Geist Entspannung erfahren – ganz ohne Vorkenntnisse. Eine wertvolle Auszeit, um Kraft zu tanken und sich auf das Wochenende einzustimmen.&nbsp;<br /><strong>Fr, 06. März 2026, 19.00 bis 21.00 Uhr</strong><br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Leitung: Michael Ottl<br />Ohne Anmeldung<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p><strong>bilder:zeit</strong><br /><em>Eine Stunde bei einem Kunstwerk verweilen</em><br />Wie verändert sich der Blick, wenn wir einem einzigen Kunstwerk Zeit schenken? Wenn wir nicht durch die Ausstellung streifen, sondern innehalten, verweilen, betrachten und spüren? In einer Zeit, in der vieles schnell geht, lädt bilder:zeit ein, zu entschleunigen und still zu werden – mit sich, dem Moment und einem ausgewählten Kunstwerk. Ohne Ablenkung. Ohne Anspruch, alles zu verstehen. Nur schauen, wahrnehmen, sich berühren lassen. Eine Stunde lang. Begleitet von kurzen Impulsen, die helfen, die eigene Wahrnehmung zu vertiefen, wird die Begegnung mit dem Kunstwerk zu einem offenen Prozess: meditativ, nachdenklich, manchmal überraschend.&nbsp;<br />Ein Angebot für Menschen, die Kunst nicht konsumieren, sondern erleben möchten – persönlich, achtsam, gegenwärtig.<br /><strong>Mi, 11. März 2026, 19.30 – 20.30 Uhr: Eschenholz, 2014</strong><br />Ort: MAD – Museum am Dom<br />Begleitung: Maria Walter – MAD, Michael Ottl – zwischen:zeit<br />Kosten: € 5,-<br />Anmeldung bis 05. März 2026<br />In Kooperation mit dem MAD – Museum am Dom Würzburg<br />…...........................................…</p><p><strong>für junge Erwachsene</strong><br /><br /><strong>nach:klang</strong><br /><em>Austausch nach dem KHG-Gottesdienst</em><br />Der Gottesdienst ist vorbei und manches klingt noch nach: ein Satz aus der Predigt, ein Bild aus den biblischen Texten, eine Frage, die geblieben ist, oder ein Gedanke, der mich angesprochen hat. Wir nehmen uns Zeit, genau dem nachzugehen und darüber ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Gedanken zu vertiefen – offen, persönlich, ohne theologisches Vorwissen oder fertige Antworten. Zum Ankommen gibt es eine kleine Stärkung, danach ist Zeit zum Austauschen, Nachfragen und Reflektieren.<br /><strong>So, 15. März 2026, 20.00 bis ca. 21.30 Uhr</strong><br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />…...........................................…</p><p><strong>Aufatmen – zur Ruhe kommen – sich sein lassen</strong><br /><em>Ein Tag zum Innehalten mit dem Jesuiten Bertram Dickerhof</em><br />Inmitten eines oft fordernden Alltags ist es lebens-not-wendig, immer wieder innezuhalten: sich aus der Geschäftigkeit des Vielerlei zu lösen, in der Stille sich neu auszurichten und zu spüren, was wirklich trägt. Der Jesuit Bertram Dickerhof, Theologe, Mathematiker und langjähriger Leiter der Christlichen Lebensschule „Ashram Jesu“ im Westerwald, begleitet diesen Meditationstag mit Impulsen für den persönlichen spirituellen Weg sowie mit einfachen Formen der Sitz- und Gehmeditation. Aus der Erfahrung vieler Jahre schöpfend vertieft er das Thema „Entscheidungen treffen – personen- und sachgerecht“. Achtsamkeit, Schweigen und liebevolle Präsenz bilden den Rahmen der gemeinsamen Übung. In dieser Haltung geschehen zu lassen, was sich zeigen will, kann zu geerdeter Offenheit, neuer Klarheit und dem wachsendem Vertrauen führen, dass der tragende Grund unseres Lebens, Gott, in allem gegenwärtig ist.<br /><strong>Sa, 21. März 2026, 9.00 bis 17.00 Uhr</strong><br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Kosten: 40,– € (einfaches Mittagessen, Kaffee inkl.)<br />Anmeldung bis 13. März 2026<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p><strong>für junge Erwachsene</strong><br /><strong>brot:zeit</strong><br /><em>Gutes Brot. Gute Zeit.</em><br />Brot – alltäglich und doch voller Geschichten. Bei der „brot:zeit“ verkosten wir ausgewählte Brotsorten aus Würzburger Backstuben, vom klassischen Laib bis zu besonderen Spezialitäten. Wir probieren, vergleichen und kommen ins Gespräch: über Kruste und Krume, über Aromen, Vorlieben und Erinnerungen. Wie unterschiedlich kann Brot sein? Was macht ein Brot „gut“? Und warum schmeckt manches nach Heimat?<br />Ein Abend für alle Sinne, für Gemeinschaft und das bewusste Erleben eines alltäglichen Lebensmittels, das uns alle verbindet.<br /><strong>Mi, 25. März 2026, 19.30 bis ca. 22.00 Uhr</strong><br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Kosten: € 10,– (inkl. Brot, Aufstriche, Getränke)<br />Anmeldung bis 23. März 2026<br />…...........................................…</p><p><strong>KARMITTWOCH: mit:gehen</strong><br /><em>Impressionen eines Kreuzweges in Wort, Musik und Tanz</em><br />Orgelmusik „Le chemin de la croix“ von Marcel Dupré, Texte von Paul Claudel<br />Der Ursprung der Kreuzwegspiritualität liegt im Nachvollziehen und Mitgehen des letzten Weges Jesu durch Pilger:innen in Jerusalem. Seit ihrem Anfang verbindet sie den Weg Jesu mit den Wegen des eigenen Lebens – mit all seinen Brüchen und Ängsten sowie mit Hoffnung, Trost und Vertrauen. Paul Claudel verdichtete die 14 Stationen in einer sprachlich kraftvollen Meditation. Zwanzig Jahre später wurde Marcel Dupré eingeladen, zu den Worten Claudels auf der Orgel zu improvisieren. An diesem Karmittwochabend sind Sie eingeladen, in Wort und Klang sowie sichtbar im Tanz den Kreuzweg mitzugehen. Station für Station. Schritt für Schritt. Mit offenen Sinnen.<br />Orgel: Ariane Metz, Würzburg<br />Tanz: Yester Mulens García, Mainfranken Theater, Würzburg<br />Sprecher: Peter Weiß, Schauspieler, Bayerischer Rundfunk, München<br /><strong>Mi, 01. April 2026, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr</strong><br />Ort: Augustinerkirche, Dominikanerplatz 2<br />Eintritt frei<br />Kooperation mit Kath. Akademie Domschule und Augustinerkloster<br />------------------------------------</p><p><strong>Meditation</strong><br /><em>Sich sammeln in der Stille – Verweilen in der Gegenwart Gottes</em><br />Elemente: Körperübung, 2 x Meditation (20 min), spiritueller Impuls<br /><strong>jeden Montag, 19.00 - 20.00 Uhr</strong> (Einstieg jederzeit möglich)&nbsp;<br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde<br />….......................................</p><p><strong>Gottesdienst „Moonlight Mass mit Jazz“</strong><br />Abendliche Eucharistiefeier/ Wort-Gottes-Feier mit meditativer Atmosphäre und Jazzmusik<br /><strong>jeweils Sonntag, 21.00 Uhr&nbsp;</strong><br />Ort: Augustinerkirche<br />&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Newsletter</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70539</guid><pubDate>Tue, 10 Feb 2026 17:16:12 +0100</pubDate><title>Newsletter von zwischen:zeit - 10.02.26</title><link>https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/ansicht/newsletter-von-zwischenzeit-100226/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Freiraum&nbsp;</strong></em></p><p><em>wenige Dinge<br />wenige Worte</em></p><p><em>alles ist da</em></p><p><em>wenige Dinge<br />wenige Worte</em></p><p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Lisa F. Oesterheld</p><p>Liebe Interessierte an den Angeboten der zwischen:zeit,</p><p>im Alltag spüre ich oft, dass alles gleichzeitig meine Aufmerksamkeit fordert: Termine, Emails, offene Fragen, kleine und große Aufgaben. Umso mehr berührt mich dieses kurze Gedicht von Lisa F. Oesterheld.<br />So knapp, so offen, so viel Raum zwischen den Worten. Wenige Worte – und plötzlich entsteht ein Moment des Innehaltens. Nicht noch mehr aufnehmen, nicht verkomplizieren. Sondern staunen über die überraschende Erfahrung: Alles ist da.<br />Vielleicht liegt darin eine Haltung, die mir in diesen Wochen besonders wichtig erscheint: nicht noch mehr leisten zu müssen, sondern einen Schritt zurückzutreten, den Blick zu klären und wahrzunehmen, was da ist.<br />Die vorösterliche Zeit lädt ja ein, sich zu reduzieren, zu vereinfachen, zu fokussieren. Eine stille Wachheit zu kultivieren für das, was jetzt ist. Nicht fragen, was noch fehlt, sondern wahrnehmen, was da ist. Nicht um das Leben kleiner zu machen, sondern um es deutlicher zu sehen.&nbsp;<br />Und zugleich stehen wir ja noch mitten in der närrischen Zeit: Fasching, Farbe, Bewegung, Lachen.<br />Auch das gehört dazu.<br />Die Lebendigkeit des Lebens feiern, solange sie da ist.<br />Beides nebeneinander zuzulassen – das Lebendige und das Einfache – scheint mir keine Spannung, sondern eine Übung, die mich ein Stück weit in Balance bringt.&nbsp;<br />Die Heilige Teresa von Ávila bringt es in ihrem trockenen, lebensklugen Satz treffend auf den Punkt:<br />„Wenn Fasten, dann Fasten; wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn.“<br />Ganz da sein bei dem, was jetzt ist. Nicht halb, nicht zerstreut, nicht schon im Voraus woanders.<br />Vielleicht ist genau das der Freiraum, von dem das Gedicht spricht:<br />wenige Dinge – nicht aus Mangel, sondern aus Klarheit.<br />wenige Worte – nicht aus Sprachlosigkeit, sondern aus Tiefe.<br />Ich wünsche Dir in dieser Zeit solche Räume:<br />Augenblicke, in denen nichts hinzugefügt werden muss.<br />Momente, in denen das Einfache trägt.<br />Und die stille Erfahrung, dass im Weniger manchmal überraschend viel aufgehoben ist.&nbsp;</p><p>Herzlich lade ich ein zu den kommenden Angeboten der zwischen:zeit – als bewusste Unterbrechungen im Alltag, als Orte der Sammlung, der Stille und der fokussierten inneren Ausrichtung.<br />Alle Veranstaltungen finden sich im neuen Programm für Frühling und Sommer 2026 (siehe Anhang). Vielleicht entdeckst Du beim Stöbern darin etwas, das Dich anspricht und zu dem Du Dich schon anmelden möchtest. Es freut mich auch, wenn Du diese E-Mail auch an mögliche Interessierte weiterleitest.<br />Und wer künftig den monatlichen Newsletter mit einem Impuls für den Tag und aktuellen Angeboten (ähnlich wie diese E-Mail) erhalten möchte, mag mir einfach Bescheid geben.&nbsp;</p><p>Mit herzlichen Grüßen</p><p>Michael Ottl<br />KHG-Referent für zwischen:zeit<br />________________________</p><p>A<strong>ktuelle Veranstaltungen der zwischen:zeit:</strong></p><p><strong>Erlesen: Im Horizont der Vergänglichkeit</strong><br /><em>Sich von einem Buch inspirieren lassen</em><br />Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit, innezuhalten und den Blick neu auszurichten. Über mehrere Wochen hinweg lassen wir uns von einem klaren und zugleich tröstlichen Buch begleiten. In „Keine Zeit für grüne Bananen. Die aufklärende Kraft der Vergänglichkeit“ (2025, 104 Seiten) lädt der Pädagoge und systemische Berater Rolf Arnold dazu ein, das eigene Leben vom Ende her in den Blick zu nehmen. Im Horizont der eigenen Endlichkeit treten grundlegende Fragen hervor: Was ist wesentlich? Wer möchte ich gewesen sein? Mit kurzen Impulsen, Geschichten und Beispielen zeigt Arnold, wie sich der Blick schärfen lässt für das, was trägt, und wie entlastend es sein kann, sich nicht länger mit dem Unwesentlichen aufzuhalten. Gemeinsam lesen wir das Buch, lassen es nachklingen, tauschen uns darüber aus und erschließen daraus Anregungen für eine bewusste, entschiedene Lebensführung im Alltag.<br /><strong>Mo, 02./ 09./ 23. März 2026, 20.15 bis 21.30 Uhr</strong><br />Teilnahme an allen drei Abenden erwünscht<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Leitung: Michael Ottl<br />Anmeldung bis 24. Februar 2026<br />…...........................................…</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>DenkBar – Gespräche, die weitergehen</strong><br /><em>Begegnungsforum für junge Erwachsene</em><br />Du hast Lust auf gute Gespräche jenseits von Small Talk und Filterblasen?<br />Bei der DenkBar kommen junge Menschen (bis ca. 35 Jahre) mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusammen, um in entspannter Runde über das nachzudenken, was uns heute bewegt: aktuelle gesellschaftliche Themen, ethische Streitfragen, Spiritualität, &nbsp;Zukunft und die kleinen wie großen Fragen, die das Leben gerade stellt.<br /><strong>Di, 03. März 2026, 20.00 bis 22.00 Uhr</strong><br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />…...........................................…</p><p><strong>AbendStille</strong><br /><em>Mit Körper und Geist zur Ruhe kommen</em><br />Am Ende der Arbeitswoche einen Moment bewusst innehalten und mit einfachen Achtsamkeitsübungen und Meditation ganz bei sich selbst ankommen. In ruhiger Atmosphäre kann Körper und Geist Entspannung erfahren – ganz ohne Vorkenntnisse. Eine wertvolle Auszeit, um Kraft zu tanken und sich auf das Wochenende einzustimmen.&nbsp;<br /><strong>Fr, 06. März 2026, 19.00 bis 21.00 Uhr</strong><br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Leitung: Michael Ottl<br />Ohne Anmeldung<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>nach:klang</strong><br /><em>Austausch nach dem KHG-Gottesdienst</em><br />Der Gottesdienst ist vorbei und manches klingt noch nach: ein Satz aus der Predigt, ein Bild aus den biblischen Texten, eine Frage, die geblieben ist, oder ein Gedanke, der mich angesprochen hat. Wir nehmen<br />uns Zeit, genau dem nachzugehen und darüber ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und Gedanken zu vertiefen – offen, persönlich, ohne theologisches Vorwissen oder fertige Antworten. Zum Ankommen gibt es eine kleine Stärkung, danach ist Zeit zum Austauschen, Nachfragen und Reflektieren.<br />So, 15. März 2026, 20.00 bis ca. 21.30 Uhr<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />------------------------------------</p><p><strong>Meditation</strong><br />Sich sammeln in der Stille – Verweilen in der Gegenwart Gottes<br />Elemente: Körperübung, 2 x Meditation (20 min), spiritueller Impuls<br /><strong>jeden Montag, 19.00 - 20.00 Uh</strong>r (Pause am Rosenmontag; Einstieg jederzeit möglich)&nbsp;<br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde<br />….......................................</p><p><strong>Gottesdienst „Moonlight Mass mit Jazz“</strong><br />Abendliche Eucharistiefeier/ Wort-Gottes-Feier mit meditativer Atmosphäre und Jazzmusik<br /><strong>jeweils Sonntag, 21.00 Uhr&nbsp;</strong><br />Ort: Augustinerkirche</p><p>.........................................................................................................</p><p>Dipl. Theologe, KHG-Referent für zwischen:zeit<br />KHG - Kath. Hochschulgemeinde<br />Hofstallstr. 4 - 97070 Würzburg<br />0931-3545316<br />michael.ottl@bistum-wuerzburg.de<br />www.zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/&nbsp;</p><p>Systemischer Therapeut<br />Paar-, Familien- und Lebensberater BAG<br />Beratungsstelle f. Ehe-, Familien- und Lebensfragen<br />Diözese Würzburg KdöR<br />Dominikanerplatz 8 - 97070 Würzburg<br />0931-38669 000<br />www.eheberatung-wuerzburg.de</p><p>Die Geschlechtsidentität von Menschen ist weder aus dem Aussehen noch aus dem Namen verlässlich abzuleiten. Mein Pronomen ist er/ihm. Gerne können Sie mir mitteilen, wie ich Sie ansprechen darf.<br />___________________________________________<br />Wir verarbeiten die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten (z.B. E-Mail-Adresse, Telefonnummer, weitere Kontakt- und Adressdaten, sowie ggf. in Ihrer Mitteilung enthaltene personenbezogene Daten) zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder zur Vertragserfüllung nach den Vorschriften des Gesetzes über den Kirchlichen Datenschutz (&quot;KDG&quot;). Nähere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bistum-wuerzburg.de/service/datenschutzerklaerung-geschaeftspartner" target="_blank">www.bistum-wuerzburg.de/service/datenschutzerklaerung-geschaeftspartner</a>.</p>]]></content:encoded></item><item><guid isPermaLink="false">news-68604</guid><pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:40:02 +0100</pubDate><title>Newsletter von zwischen:zeit - 11.11.25</title><link>https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/ansicht/newsletter-von-zwischenzeit-111125/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Bäume<br />Immer sind es Bäume<br />die mich verzaubern<br />Aus ihren Wurzeln<br />schöpfe ich<br />die Kraft für mein Lied<br />Ihr Laub flüstert mir<br />grüne Geschichten<br />Jeder Baum ein Gebet<br />das den Himmel beschwört<br />Grün die Farbe der Gnade<br />Grün die Farbe des Glücks<br />&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Rose Ausländer&nbsp;</p><p><br />Liebe Interessierte an den Angeboten der zwischen:zeit,<br />wieder ein Gedicht von Rose Ausländer und wieder geht’s wie beim letzten Newsletter um Bäume. Beides mag ich sehr. Auf eine Eigenschaft der Bäume, die ich besonders faszinierend finde, möchte ich heute näher eingehen.<br />Manche Entwicklungen in unserer Welt machen mir Angst. Schon eine Nachrichtensendung kann manchmal ausreichen, um dieses Gefühl wachzurufen. Am meisten beunruhigt mich aber, wenn Menschen ihr eigenes Handeln für bedeutungslos halten, wenn Hoffnung und Zuversicht schwinden und der Glaube an Veränderung verloren geht. Dann verschwindet nicht nur die innere Zuversicht, sondern auch die Bereitschaft, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen.<br />Angst kommt von allein – Zuversicht muss aktiv genährt werden. Eine wesentliche Kraftquelle dafür liegt darin, miteinander in Kontakt zu treten, sich zu vernetzen und gemeinsam zu handeln.<br />Ein besonders eindrückliches Beispiel dafür finde ich in der Natur, bei den Mammutbäumen. Diese gigantischen Bäume können über 100 Meter hoch wachsen und über tausend Jahre alt werden. Doch das eigentlich Erstaunliche ist, dass sie ihre Wurzeln nur etwa einen Meter tief in die Erde treiben. Mammutbäume gehören zu den sogenannten Herzwurzlern, deren Wurzelsystem aus zahlreichen, unterschiedlich kräftigen Wurzeln besteht, die sich in alle Richtungen ausbreiten. Diese Wurzeln verlaufen horizontal nahe der Erdoberfläche und nur in geringem Maße vertikal.&nbsp;<br />Wie schaffen es diese Kolosse, über Jahrhunderte selbst starken Stürmen und Erdbeben zu widerstehen? Die Lösung lautet: Kooperation. Die Bäume treiben unter der Erdoberfläche so weite Ausläufer, bis sie auf die Wurzeln anderer Mammutbäume stoßen. Mit diesen bilden sie ein miteinander dicht verwobenes Wurzelgeflecht. So halten und stärken sie sich gegenseitig und können gemeinsam auf diese Weise selbst Orkanen trotzen. Die eigentliche Stärke dieser Riesen erwächst also ihrem Zusammenhalt, ihrer Fähigkeit, zu kommunizieren und sich gegenseitig zu unterstützen.<br />Die Mammutbäume zeigen mir die Kraft des Zusammenhaltens: Wer sich als Teil eines größeren Netzwerks begreift, kann nicht nur selbst stabil stehen, sondern auch andere tragen. Dies macht letztlich alle stärker. Wie die Bäume Kraft schöpfen aus ihren Wurzeln und einander stützen, können auch wir einander Halt geben, gemeinsam wachsen und den Boden für ein bessere Zukunft bereiten.<br />Rose Ausländer (1901–1988), deren Leben geprägt war von Flucht, Verlust und der unaufhörlichen Suche nach Heimat, nennt das Grün die Farbe der Gnade und des Glücks. Vielleicht meint sie genau das: jenes Lebensvertrauen, das aus Verbundenheit entsteht und uns atmen lässt – auch gegen die Ängste unserer Zeit.<br />Ich wünsche Ihnen / Dir in dieser Herbstzeit immer wieder solche Momente, in denen Verbundenheit, Zuversicht und innere Stärke spürbar werden, und in denen wir erfahren, dass wir gemeinsam tragen können, was kommt.<br />Und lade herzlich zu den aktuellen Angeboten der zwischen:zeit ein, ganz besonders zu einem meditativen Abend bei einem Kunstwerk im Museum am Dom (bilder:zeit am Do, 20. November; Infos unten).&nbsp;<br />Herzliche Grüße<br />Michael Ottl<br />KHG-Referent für zwischen:zeit<br />-----------------------------------<br /><strong>Aktuelle Veranstaltungen der zwischen:zeit:</strong></p><p><strong>Einführung in die Meditation&nbsp;</strong><br />In sich ruhen – gelassen leben&nbsp;<br />Meditation möchte als spiritueller Weg zu Achtsamkeit, Gelassenheit, innerer Ruhe und der Erfahrung Gottes im eigenen Leben führen. Der Kurs vermittelt Theorie und Praxis der Meditation sowie das „Sitzen in der Stille“. Er führt in die Grundhaltung der Meditation ein: waches, absichtsloses Verweilen in der Gegenwart.&nbsp;<br />Mo, 10./ 17./ 24. November 2025, 18.30 bis 20.15 Uhr<br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde&nbsp;<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kostenfrei&nbsp;<br />Anmeldung bis 04. November 2025<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>DenkBar – Gespräche, die weitergehen</strong><br /><em>Begegnungsforum für junge Erwachsene</em><br />Du hast Lust auf gute Gespräche jenseits von Small Talk und Filterblasen?<br />Bei der DenkBar kommen junge Menschen (bis ca. 35 Jahre) mit unterschiedlichen<br />beruflichen Hintergründen zusammen, um in entspannter Runde über das nachzudenken,<br />was uns heute bewegt: aktuelle gesellschaftliche Themen, ethische Streitfragen, Spiritualität,&nbsp;<br />Zukunft und die kleinen wie großen Fragen, die das Leben gerade stellt.<br />Di, 11. November 2025, 20.00 bis 22.00 Uhr<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />…...........................................…</p><p><strong>Treff für Frauen in Führungspositionen</strong><br /><em>Austausch - Reflexion - Vernetzung</em><br />Führung bedeutet gestalten, entscheiden, Verantwortung tragen – und das oft unter widersprüchlichen Erwartungen. Dieser Treff bietet Frauen in Leitungsfunktionen einen geschützten Raum, um berufliche Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu reflektieren und Impulse für die persönliche Weiterentwicklung zu gewinnen. In vertrauensvoller Atmosphäre geht es um Fragen der eigenen Rolle, den Umgang mit Erwartungen und um die Suche nach einem stimmigen Kurs im Beruf und im Leben. Ein Abend für alle, die in Führungspositionen stehen und Austausch mit anderen Frauen in ähnlicher Verantwortung schätzen.<br />Di, 11. November 2025, 20.15 - 22.00 Uhr<br />Ansprechpartnerin: Cornelia Hofmann<br />Kontakt: fraueninfuehrungsposition@khg-wuerzburg.de<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />…...........................................…</p><p><strong>AbendStille</strong><br /><em>Mit Körper und Geist zur Ruhe kommen</em><br />Am Ende der Arbeitswoche einen Moment bewusst innehalten und mit einfachen Achtsamkeitsübungen und Meditation ganz bei sich selbst ankommen. In ruhiger Atmosphäre kann Körper und Geist Entspannung erfahren – ganz ohne Vorkenntnisse. Eine wertvolle Auszeit, um Kraft zu tanken und sich auf das Wochenende einzustimmen.&nbsp;<br />Fr, 14. November 2025, 19.00 bis 21.00 Uhr<br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Leitung: Michael Ottl<br />Ohne Anmeldung<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p><strong>bilder:zeit&nbsp;</strong><br /><em>Eine Stunde bei einem Kunstwerk verweilen</em><br />Wie verändert sich der Blick, wenn wir einem einzigen Kunstwerk Zeit schenken?<br />Wenn wir nicht durch die Ausstellung streifen, sondern innehalten, verweilen, betrachten und spüren? In einer Zeit, in der vieles schnell geht, lädt bilder:zeit ein, zu entschleunigen und still zu werden – mit sich, dem Moment und einem ausgewählten Kunstwerk. Ohne Ablenkung. Ohne Anspruch, alles zu verstehen. Nur schauen, wahrnehmen, sich berühren lassen. Eine Stunde lang.&nbsp;<br />Begleitet von kurzen Impulsen, die helfen, die eigene Wahrnehmung zu vertiefen, wird die Begegnung mit dem Kunstwerk zu einem offenen Prozess: meditativ, nachdenklich, manchmal überraschend. Ein Angebot für Menschen, die Kunst nicht konsumieren, sondern erleben möchten – persönlich, achtsam, gegenwärtig.<br />Do, 20. November 2025, 19.30 – 20.30 Uhr: Lindenholz (gebeizt), 1935<br />Ort: MAD - Museum am Dom<br />Begleitung: Maria Walter – MAD, Michael Ottl – zwischen:zeit<br />Kosten: € 5,- (Museumseintritt)&nbsp;<br />Anmeldung bis 13. November 2025<br />In Kooperation mit dem MAD – Museum am Dom Würzburg<br />…...........................................…</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>after-work-cooking</strong><br /><em>Miteinander schnippeln, brutzeln und genießen</em><br />Lust auf Kochen ohne Stress? In entspannter Runde zaubern wir gemeinsam ein vegetarisches 3-Gänge-Menü – saisonal, frisch und einfach lecker. Ob Kochanfänger*in oder Hobby-Gourmet – hier zählt der Spaß am Zubereiten und Genießen.&nbsp;<br />Fr, 28. November 2025, 18.30 bis ca. 22.00 Uhr<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Kosten: 10,– € (Lebensmittel, Getränke)<br />Anmeldung bis 25. November 2025<br />…...........................................…</p><p><strong>Tag der Stille im Advent</strong><br /><em>Zurücktreten. Aufatmen. Erwarten.</em><br />Der Advent birgt eine tiefe Sehnsucht nach Ruhe in sich, aber oft geht sie im Trubel verloren. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, bewusst auszusteigen: aus dem Lärm, aus den Erwartungen, aus dem Getrieben-Sein. Mit einer Einführung in das Sitzen in der Stille, Achtsamkeitsübungen und durchgängigem Schweigen öffnet sich ein Raum, um feiner zu hören – nach innen und auf die leisen, hoffnungsvollen Töne des Advents.<br />Sa, 13. Dezember 2025, 10.00 bis 16.00 Uhr&nbsp;<br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4&nbsp;<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kosten: € 15,- (einfaches Mittagessen, Kaffee inkl.)<br />Anmeldung bis 08. Dezember 2025<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />------------------------------------</p><p><strong>Meditation</strong><br /><em>Sich sammeln in der Stille – Verweilen in der Gegenwart Gottes</em><br />Elemente: Körperübung, 2 x Meditation (20 min), geistliches Wort<br />jeden Montag, 19.00 - 20.00 Uhr (Einstieg jederzeit möglich)&nbsp;<br />….......................................</p><p><strong>Gottesdienst „Moonlight Mass mit Jazz“</strong><br />Abendliche Eucharistiefeier/ Wort-Gottes-Feier mit meditativer Atmosphäre und Jazzmusik<br />jeweils Sonntag, 21.00 Uhr&nbsp;<br />Ort: Augustinerkirche</p><p>.........................................................................................................</p>]]></content:encoded><category>Newsletter</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67802</guid><pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:23:10 +0200</pubDate><title>Newsletter von zwischen:zeit - 01.10.25</title><link>https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/ansicht/newsletter-von-zwischenzeit-011025/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Wetterbericht</em></strong></p><p><em>Keine Leute gesehen. Zuhause<br />mache ich das Radio an… es warnt,<br />Unwetter, Blitzeis etc. Draußen<br />war es so angenehm, milde, still<br />und leer in den Straßen.</em></p><p>  Jürgen Becker (1932 2024)</p><p>Liebe Interessierte an den Angeboten der zwischen:zeit, &nbsp;</p><p>es gibt Momente, die überraschen, weil sie ganz anders sind, als ich sie erwartet hätte. Jürgen Becker beschreibt es in wenigen Zeilen: Drinnen warnt das Radio vor Unwettern, draußen aber empfängt mich eine stille Milde, eine Leere, die nicht bedrohlich wirkt, sondern wie eine Einladung zur Ruhe.</p><p>Ich kenne solche Augenblicke: wenn die Welt lauter ist als die Wirklichkeit und das Eigentliche sich erst zeigt, wenn ich selbst still werde. Dann verändert sich mein Blick. Das Leere wird weit, das Unspektakuläre birgt Schönheit, im Alltäglichen öffnet sich eine unerwartete Tiefe.</p><p>Im Herbst, wenn das Jahr sich neigt und die Tage kürzer werden, spüre ich besonders deutlich, wie gut es tut, solchen Momenten Raum zu geben. Nicht alles ist so, wie es die Schlagzeilen ankündigen. Manchmal spricht die Natur da eine andere Sprache. Sie erzählt von Vergänglichkeit und Fülle, von Rückzug und Sammlung, von einer Stille, die mich zu mir selbst führt.</p><p>Und die Worte von Jürgen Becker erinnern mich auch daran: Wirklichkeit erschließt sich nicht immer dort, wo die lauten Stimmen sind, sondern dort, wo ich wahrnehme, was ist. Manchmal ganz überraschend, fast unscheinbar und doch mit einer Tiefe, die berührt.</p><p>Ich wünsche Ihnen / Dir in dieser Herbstzeit das Geschenk solcher stillen Wahrnehmungen, Augenblicke, die unerwartet aufleuchten und den Blick weiten für das Wesentliche.</p><p>Mit herzlichen Grüßen</p><p>Michael Ottl<br />KHG-Referent für zwischen:zeit<br />-----------------------------------</p><p><strong>Aktuelle Veranstaltungen der zwischen:zeit:</strong></p><p><strong>Wandeln – Meditation im Domkreuzgang</strong><br /><em>Einfach gehen</em><br />Seit Jahrhunderten sind Kreuzgänge Orte des Innehaltens, architektonische Räume der Stille mitten im Trubel der Stadt. Der historische Kreuzgang des Doms lädt ein zu einem meditativen Abend in Bewegung,&nbsp;<br />um zur Ruhe zu kommen und den eigenen Schritten nachzuspüren. Durch achtsames Gehen und einfache Übungen entsteht Raum für Sammlung und Erdung. Eine Einladung, sich zu zentrieren – ganz im Augenblick, ganz bei sich.<br /><strong>Mi, 08. Oktober 2025, 18.00 bis 19.15 Uhr</strong><br />Ort: Kreuzgang des Domes<br />Treffpunkt: Platz vor dem Burkardushaus, Am Bruderhof 2<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kostenfrei<br />Anmeldung bis 06. Oktober 2025<br />.…......................................</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>DenkBar – Gespräche, die weitergehen</strong><br /><em>Begegnungsforum für junge Erwachsene</em><br />Du hast Lust auf gute Gespräche jenseits von Small Talk und Filterblasen?<br />Bei der DenkBar kommen junge Menschen (bis ca. 35 Jahre) mit unterschiedlichen<br />beruflichen Hintergründen zusammen, um in entspannter Runde über das nachzudenken,<br />was uns heute bewegt: aktuelle gesellschaftliche Themen, ethische Streitfragen, Spiritualität,&nbsp;<br />Zukunft und die kleinen wie großen Fragen, die das Leben gerade stellt.<br /><strong>Di, 14. Oktober 2025, 20.00 bis 22.00 Uhr</strong><br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />…...........................................…</p><p><strong>Pilgertag im Steigerwald</strong><br /><em>Rauskommen. Durchatmen. Weitergehen.</em><br />Manchmal tut es gut, einfach loszugehen. Raus aus dem Alltag, rein in die herbstliche Landschaft des Steigerwalds. Auf einer ca. 14 km langen Route rund um Handthal sind wir einen Tag lang unterwegs&nbsp;<br />– zu Fuß, in Stille, mit offenen Sinnen. Spirituelle Impulse und Achtsamkeitsübungen begleiten den Weg und laden dazu ein, im Gehen mehr bei sich selbst anzukommen und sich selbst wieder neu zu begegnen.<br /><strong>Sa, 18. Oktober 2025, 9.00 bis ca. 17.00 Uhr</strong><br />Leitung: Michael Ottl<br />Kosten: € 10,- (Fahrtkostenbeteiligung )<br />Anmeldung bis 13. Oktober 2025<br />…...........................................…</p><p><strong>Insel der Stille</strong><br /><em>Innehalten und Kraft schöpfen</em><br />Manchmal braucht es eine Atempause im Alltag – einen Ort der Ruhe, fern vom ständigen Tun und Müssen. Dieser Vormittag lädt ein, durchzuatmen, bei sich selbst anzukommen und neue Energie zu schöpfen. Achtsamkeitsübungen, Sitzen in Stille und durchgehendes Schweigen schaffen Raum für innere Sammlung<br />und Rückbesinnung auf das Wesentliche.<br /><strong>Sa, 25. Oktober 2025, 9.00 bis 13.00 Uhr</strong><br />Ort: Thomas-Morus-Kapelle der Kath. Hochschulgemeinde<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kosten: € 5,-<br />Anmeldung bis 20. Oktober 2025<br />In Kooperation mit der Kath. Hochschulgemeinde<br />…...........................................…</p><p>für junge Erwachsene<br /><strong>Feierabendrunde</strong><br /><em>Raus aus dem Alltag – rauf auf den Berg</em><br />Nach der Arbeit die Schuhe schnüren, den Kopf an der frischen Luft freibekommen und die Stadt von oben sehen. Wir starten an der alten Mainbrücke und steigen hoch zur Festung Marienberg. Oben wartet die Aussicht und unten ein Teller Pasta: in der „Osteria Trio“ lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.<br /><strong>Di, 28. Oktober 2025, 19.00 bis ca. 22.00 Uhr</strong><br />Treffpunkt: Mitte der Alte Mainbrücke<br />Anmeldung bis 26. Oktober 2025<br />------------------------------------</p><p><strong>Meditation</strong><br /><em>Sich sammeln in der Stille – Verweilen in der Gegenwart Gottes</em><br />Elemente: Körperübung, 2 x Meditation (20 min), geistliches Wort<br />jeden Montag, 19.00 - 20.00 Uhr (Einstieg jederzeit möglich)&nbsp;<br />….......................................</p><p><strong>Gottesdienst „Moonlight Mass mit Jazz“</strong><br /><em>Abendliche Eucharistiefeier/Wort-Gottes-Feier mit meditativer Atmosphäre und Jazzmusik</em><br /><strong>jeweils Sonntag, 21.00 Uhr&nbsp;</strong><br />Ort: Augustinerkirche</p>]]></content:encoded><category>Newsletter</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67662</guid><pubDate>Tue, 23 Sep 2025 09:33:03 +0200</pubDate><title>Newsletter der zwischen:zeit - 23.09.25</title><link>https://zwischenzeit.bistum-wuerzburg.de/newsletter/ansicht/newsletter-der-zwischenzeit-230925/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Ich bin ein Baum<br />und atme mein<br />flüsterndes Laub.</em></p><p><em>Vom Himmel<br />kommt ein Engel<br />und küsst<br />meine Wurzeln.</em></p><p>  Rose Ausländer</p><p>Liebe Interessierte an den Angeboten der zwischen:zeit,</p><p>manchmal braucht es nur ein Bild, um uns in die Tiefe zu führen. Rose Ausländer zeichnet es mit wenigen Worten: der Baum, verwurzelt in der Erde, zugleich offen zum Himmel hin. In diesem Bild liegt eine ganze Welt: Standfestigkeit und Bewegung, Erdung und Leichtigkeit, Stille und Atem.</p><p>Vielleicht kennen Sie / kennst Du dieses Gefühl auch: den Boden unter den Füßen zu spüren, im Wind zu stehen, und doch getragen zu sein. Für mich ist es oft ein Moment in den Bergen: wenn es nach dem Aufstieg aus dem Tal stiller wird, die Geräusche zurücktreten und der Blick in die Weite sich öffnet. Dann spüre ich etwas von jener Kraft, die trägt und die mich innerlich öffnet. Eine Kraft, die sich spüren lässt in der Verbindung mit der Erde, der Stille, dem gegenwärtigen Augenblick.</p><p>Die Worte von Rose Ausländer lassen erahnen, dass diese Erfahrung über das rein Sinnliche hinausgeht. Der Engel, der die Wurzeln berührt, verweist auf eine Wirklichkeit, die größer ist als wir. Eine leise Erinnerung daran, dass wir nicht nur in uns selbst verankert sind, sondern eingebunden in ein größeres Ganzes. Und in diesen Versen verdichtet sich das Geheimnis: Rose Ausländer kleidet einen solchen Moment in das Bild des Baumes und öffnet mit den Bildern von „Himmel“ und „Engel“ den Blick in die Tiefe, hin zu einer transzendenten Wirklichkeit, die uns berührt, still und unerwartet.</p><p>Ich wünsche Ihnen / Dir in den kommenden Herbstwochen atmende Momente, eine wache Wahrnehmung für die Sprache der Natur und die Offenheit, sich von ihr ansprechen zu lassen.</p><p>Nun beginnen auch wieder die Angebote der zwischen:zeit. Im Anhang finden Sie / findest Du nochmals das aktuelle Programm, das nun auch als gedruckte Version in der KHG und anderen Orten ausliegt.&nbsp;</p><p>Herzliche Einladung, bei einer der Veranstaltungen dabei zu sein – sei es in der Stille, im Austausch über ein Buch oder draußen im Wald und in der Natur.<br />Mit herzlichen Grüßen &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p><p>Michael Ottl<br />KHG-Referent für zwischen:zeit&nbsp;<br />-----------------------------------------------------------<br /><strong>Aktuelle Veranstaltungen der zwischen:zeit:</strong></p><p><strong>Meditation</strong><br /><em>Sich sammeln in der Stille – Verweilen in der Gegenwart Gottes</em><br />Elemente: Körperübung, 2 x Meditation (20 min), geistliches Wort<br />jeden Montag, 19.00 - 20.00 Uhr (Einstieg jederzeit möglich)&nbsp;<br />(Beginn nach der Sommerpause: Mo, 15. September)<br />….........................................................................…</p><p><strong>Gottesdienst „Moonlight Mass mit Jazz“</strong><br /><em>Abendliche Eucharistiefeier/ Wort-Gottes-Feier mit meditativer Atmosphäre und Jazzmusik</em><br />jeweils Sonntag, 21.00 Uhr (Beginn nach der Sommerpause am So, 21. September)<br />Ort: Augustinerkirche<br />….................................................................…</p><p><strong>DenkBar – Gespräche, die weitergehen</strong><br /><em>Begegnungsforum für junge Erwachsene</em><br />Du hast Lust auf gute Gespräche jenseits von Small Talk und Filterblasen?<br />Bei der DenkBar kommen junge Menschen (bis ca. 35 Jahre) mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zusammen, um in entspannter Runde &nbsp;über das nachzudenken, was uns heute bewegt: aktuelle gesellschaftliche Themen, ethische Streitfragen, Spiritualität, Zukunft und die kleinen wie großen Fragen, die das Leben gerade stellt.<br />Di, 16. September 2025, 20.00 bis 22.00 Uhr<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />….........................................................................…</p><p><strong>wald:zeit</strong><br /><em>Eintauchen in den Wald und Kraft tanken</em><br />Am Abend legt sich eine besondere Stimmung über den Wald. Die Luft wird kühler, das Licht weicher, die Geräusche treten zurück. Es öffnet sich ein Raum für Ruhe und Achtsamkeit. Wahrnehmungsübungen, meditatives Gehen und bewusstes Verweilen laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und mit allen Sinnen in die Atmosphäre des Waldes einzutauchen. Ein wohltuender Spaziergang für alle, die die Stille suchen, entschleunigen und neue Kraft schöpfen möchten.<br />Mi, 24. September 2025, 18.00 bis ca. 20.30 Uhr<br />Ort: Wald in der Nähe von Würzburg (genauer Treffpunkt bei Anmeldung)<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kosten: Fahrtkostenbeteiligung<br />Anmeldung bis 19. September 2025<br />.…........................................................................…</p><p><strong>erlesen: „Einfach leben – Weisheit aus der Wüste“</strong><br /><em>Sich von einem Buch inspirieren lassen</em><br />Über mehrere Wochen hinweg lassen wir uns von einem geistlichen Buch begleiten, das die alten Erfahrungen der Wüstenväter und -mütter aufgreift und für die Herausforderungen heutiger Lebensführung erschließt. In ihrem Buch „Ab in die Wüste. Einfach leben. Weisheitslehren der Wüstenväter für heute“ (2013, 160 Seiten) vermittelt die Theologin Katharina Ceming klug und zugänglich, was die frühen Mönche in der Wüste über den Umgang mit inneren Kämpfen, Sehnsucht, Anfechtung und Selbstfindung gelernt haben – und wie ihre Einsichten auch heute Orientierung geben können.<br />Gemeinsam lesen wir das Buch, lassen es nachklingen, teilen Gedanken und Erfahrungen&nbsp;<br />und öffnen so das Buch als spirituelle Ressource für den Alltag.<br />Mo, 29. September/ 06./13./ 27. Oktober/ 2025, 20.15 bis 21.30 Uhr<br />Teilnahme an allen Abenden erwünscht<br />Ort: Kath. Hochschulgemeinde, Hofstallstraße 4<br />Leitung: Michael Ottl<br />Anmeldung bis 24. September 2025<br />…............................................................................<br />&nbsp;<br /><strong>Wandeln – Meditation im Domkreuzgang</strong><br /><em>Einfach gehen</em><br />Seit Jahrhunderten sind Kreuzgänge Orte des Innehaltens, architektonische Räume der Stille mitten im Trubel der Stadt. Der historische Kreuzgang des Doms lädt ein zu einem meditativen Abend in Bewegung,&nbsp;<br />um zur Ruhe zu kommen und den eigenen Schritten nachzuspüren. Durch achtsames Gehen und einfache Übungen entsteht Raum für Sammlung und Erdung. Eine Einladung, sich zu zentrieren – ganz im Augenblick, ganz bei sich.<br />Mi, 08. Oktober 2025, 18.00 bis 19.15 Uhr<br />Ort: Kreuzgang des Domes<br />Treffpunkt: Platz vor dem Burkardushaus, Am Bruderhof 2<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kostenfrei<br />Anmeldung bis 06. Oktober 2025<br />.…........................................................................…</p><p><strong>Pilgertag im Steigerwald </strong>&nbsp;(nur noch wenige Plätze frei)<br /><em>Rauskommen. Durchatmen. Weitergehen.</em><br />Manchmal tut es gut, einfach loszugehen. Raus aus dem Alltag, rein in die herbstliche Landschaft des Steigerwalds. Auf einer ca. 14 km langen Route rund um Handthal sind wir einen Tag lang unterwegs&nbsp;<br />– zu Fuß, in Stille, mit offenen Sinnen. Spirituelle Impulse und Achtsamkeitsübungen begleiten den Weg und laden dazu ein, im Gehen mehr bei sich selbst anzukommen und sich selbst wieder neu zu begegnen.<br />Sa, 18. Oktober 2025, 9.00 bis ca. 17.00 Uhr<br />Leitung: Michael Ottl<br />Kosten: € 10,- (Fahrtkostenbeteiligung )<br />Anmeldung bis 13. Oktober 2025</p><p>.........................................................................................................</p>]]></content:encoded><category>Newsletter</category></item></channel></rss>